Photovoltaik - Photovoltaik in Dresden

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Photovoltaik


Photovoltaik


Solarstrom- Was spricht dafür?
   * Die Sonne ist die größte und sicherste Energiequelle. Sie steht garantiert noch einige Milliarden Jahre zur Verfügung.
   * Sonnenenergie ist saubere und kostenlose Energie.
   * Sonnenenergie wird direkt vor Ort genutzt. Es entstehen keine Transportkosten und keine großen Leitungsverluste.
   * Die Energie zur Herstellung einer Photovoltaikanlage hat sich nach ca. 2 Jahren amortisiert. Danach liefert die Photovoltaikanlage reine Energiegewinne.
   * Photovoltaikanlagen sind technisch ausgereift, haben eine lange Lebensdauer und sind eine Wertsteigerung des Hauses.

Einführung Photovoltaik

In der Sonne wird bei der Umwandlung von Wasserstoff in Helium Strahlungsenergie frei (Kernfusion), die als Licht und Wärme zur Verfügung steht. Ohne diese Energie könnte kein Leben auf der Erde existieren. Die Sonne strahlt stündlich mehr Energie auf die Erde, als die gesamte Weltbevölkerung in einem Jahr verbraucht.

Die Grundeinheit einer Photovoltaikanlage ist das PV-Modul, in dem eine bestimmte Anzahl Solarzellen elektrisch verbunden sind. Bei Solarzellen handelt es sich üblicherweise um dünne Scheiben aus Silizium. Durch gezielte Verunreinigung des reinen Siliziums mit Fremdatomen erhält man eine negativ leitende Schicht und eine positiv leitende Schicht. In der Übergangszone zwischen den beiden Schichten entsteht ein elektrisches Feld. Auf der Oberseite der Solarzelle befinden sich fingerförmige Frontkontakte, der Rückseitenkontakt dagegen besteht aus einer durchgehenden Metallfläche. Mehrere Module werden zum Generator verbunden.
Der von den Solarzellen produzierte Gleichstrom wird über Gleichstromleitungen zum Wechselrichter geführt. Dieses Gerät wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um, der bei einer netzgekoppelten PV-Anlage über einen Zähler ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Fällt Licht auf die Solarzelle, werden im Silizium Elektronen und Löcher (sog. Defektelektronen) erzeugt und durch das elektrische Feld getrennt. Die Elektronen werden dem Minuspol und die Defektelektronen dem Pluspol zugeführt. Verbindet man die Kontakte über einen elektrischen Verbraucher wie z.B. eine LED, so wandern die Elektronen über den äußeren Stromkreis zum Pluspol zurück - es fließt elektrischer Gleichstrom - die LED leuchtet.


Einsatz von Photovoltaikanlagen

Grundsätzlich können PV-Anlagen überall dort installiert werden, wo ausreichend Licht hinfällt. Einen optimalen Ertrag bietet eine südorientierte Fläche mit etwa 30° Neigung. Eine Abweichung nach Südwest/Südost oder Neigungen zwischen 25° und 60° verringern den Energieertrag nur geringfügig. Verschattungen durch Bäume, Nachbarhäuser u.ä. sollten allerdings vermieden werden.

Auf der Einstrahlungsscheibe
können Sie ablesen, wieviel Prozent der möglichen Sonnenenergie mit den Solarmodulen auf Ihrem Dach aufgenommen und in elektrische Energie umgewandelt werden kann.

Auslegung von Photovoltaikanlagen

Als Faustregel gilt in unseren Breitengraden ein Energieertrag von 800 bis 1000 kWh pro kWp installierter Leistung der Anlage und Jahr. Dies bedeutet, dass Sie mit einer 3-kWp-Standardanlage zwischen 950 Euro und 1.170 Euro im Jahr vergütet bekommen können. Da unter den derzeitigen Vergütungsbedingungen der gesamte Solarstrom in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, richtet sich die Größe der Anlage nicht zwangsläufig nach dem eigenen Stromverbrauch. Bei einer netzgekoppelten Anlage kann daher die Größe von der verfügbaren Dachfläche abhängig gemacht werden. Eine PV-Anlage mit einer Nennleistung von 1.000 Watt (1 kWp) benötigt 8 bis 10 qm Dachfläche.
kWp, sprich Kilowatt-Peak (englisch: Peak = Spitze), ist die Einheit für die Spitzenleistung eines PV-Generators unter Standardtestbedingungen.
Ein anderer Faktor ist natürlich die Geldmenge, die investiert werden soll. Bei einer netzgekoppelten PV-Anlage wird aufgrund der erhöhten Einspeisevergütung in der Regel der gesamte produzierte Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist und an den Netzbetreiber verkauft. Für den Eigenbedarf können Sie dann z.B. Ökostrom auf dem freien Markt beziehen.
Sie können selbst produzierten Solarstrom auch direkt nutzen und nur den übersschüssigen Stromanteil an den Energieversorger verkaufen oder zusätzlich benötigten Strom nachkaufen.
Darüber hinaus kann Solarstrom direkt dort genutzt werden, wo kein Netzanschluss vorhanden ist, z.B. für solare Gartenlampen, solare Teichpumpen oder elektronische Kleingeräte. Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit werden diese so genannten Inselanlagen häufig mit einer Batterie als Energiespeicher ausgestattet

Kosten / Finanzierung / Förderung

Zurzeit werden Preise von ca. 3.000 Euro pro kWp Leistung inklusive
Installation ohne Mehrwertsteuer genannt. Ab einer Anlagengröße von 5 kWp können die Preise auch darunter liegen.
Betreiber einer netzgekoppelten Solarstromanlage wirtschaften potentiell gewinnträchtig und sind somit berechtigt, die Mehrwertsteuer vom Fiskus zurückzufordern. Details sollten mit einem Steuerberater besprochen werden.
Sinnvoll ist auch die Eigennutzung des Solarstromes oder oder auch die Speicherung im Zusammenhang mit einem Energiemanagements.

Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG
) in der aktuellen Fassung wird die Vergütung für PV-Anlagen geregelt.
Danach erhalten alle Betreiber von Photovoltaikanlagen entsprechend der Einspeiseleistung eine Einspeisevergütung für Solarstrom über einem Zeitraum von 20Jahren nach dem Jahr der Inbetriebnahme.
Die Einspeisevergütung von selbst genutztem Solarstrom ist geringer als eingespeister Strom, rechnet man aber den Preis einer kWh für den nicht benötigten Strom dazu ist die Vergütung erheblich höher.
Zusätzlich gibt es vom Bund zinsgünstige Kredite. Diese werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über die Hausbank vergeben, aber auch die Umweltbank
bietet entsprechende Kreditmöglichkeiten.

Zusätzlich gibt es eventuell Zuschüsse von der jeweiligen Kommune. Durch die Kombination der erhöhten Einspeisevergütung und des zinsgünstigen Darlehens rückt der Betrieb einer Photovoltaikanlage in wirtschaftliche Bereiche. Je nach Berechnungsweise ergeben sich für eine angenommene 20-jährige Nutzungszeit unter den derzeitigen Förderbedingungen unterschiedliche Gewinne. Die Lebenserwartung einer PV-Anlage ist allerdings wesentlich höher als 20 Jahre. Die Modulhersteller geben Garantien zwischen 20 und 25 Jahren. Generell ist eine PV-Anlage sehr wartungs- und störungsarm.

Nähere Informationen dazu erhalten Sie hier
.


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In einem Erfahrungsbericht
"begleiten" wir eine Photovoltaikanlage von der Inbetriebnahme bis heute.

 
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